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DMU
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LMU
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Messverfahren |
Abstandsmessung zwischen
einer Elektrode und einem Dielektrikum (Reifenoberfläche). Die gemessene
Kapazität, ist ein Maß für den Abstand. Die Dielektrizität des
Messobjektes muss auf der gesamten Messspur gleich bleiben. |
Abstandsmessung im
Triangulationsverfahren. Der Leuchtpunkt des Laserstrahls auf der
Messfläche (Reifenoberfläche) wird mit einem optischen System auf einen
lichtempfindlichen Empfänger reflektiert. Der Winkel mit dem er empfangen
wird, ist ein Maß für den Abstand. |
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Eignung für Messungen an Reifen |
Sehr gute Eignung.
Speziell abgestimmte Messflächen auf Vermessung von Reifen. Sehr hohe
Dynamik, geeignet für Reifendrehzahlen bis zu 2400 1/min bei der Messung. |
Sehr gute Eignung.
Ungleich reflektierende Bereiche in der Messspur werden während der
Messung ausgeregelt. CCD-Technik und spezielle Anpassungen erlauben
eindeutige Abstandinformationen auch außerhalb des Messbereiches. Hohe
Dynamik, geeignet für Reifendrehzahlen bis zu 650 1/min bei der Messung. |
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Messspur |
Entsprechend der aktiven
Messfläche des Sensors wird auch eine Fläche auf dem Messobjekt
abgetastet. Der Abstandswert ist ein integrierter Wert entsprechend der
Größe der Fläche. Die Messspurbreite beträgt bei den DMU´s an der
Seitenwand 23mm. |
Der Lasersensor tastet
punktförmig ab. Die Messspur ist eine Linie. Da sichtbares Licht
verwendet wird kann die Messspur erkannt werden. |
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Störempfindlichkeit |
Vorteil:
Vor jeder Messung werden
Störgrößen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Verschmutzung
automatisch ausgeregelt. Dieses bedeutet im rauen Betrieb Unabhängigkeit
von Umwelteinflüssen. Mechanisch sehr robuster Sensor.
Nachteil:
Empfindlichkeit auf
wechselnde Dielektrizität während der Messung. Schlechte GND-Anbindung
von Maschine und Sensorik kann das Messsignal verfälschen. |
Vorteil:
Während der Messung
wird die unterschiedliche Reflektionsfähigkeit der zu messenden
Oberfläche ausgeregelt. Durch diese Regelung und die Verwendung der
CCD-Technik ist das System unabhängig von den optischen Eigenschaften des
Messobjektes, von glänzender Metalloberfläche bis hin zu matter,
schwarzer Gummioberfläche. Die elektrischen Eigenschaften des Reifen
spielen keine Rolle.
Nachteil:
Empfindlichkeit gegen
Verschmutzung der Optik. Hochgenau ausgerichtete optische Elemente
innerhalb des Sensors machen des Lasersensor gegen mechanische Stöße
empfindlich. |
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Runout (Seiten- und Höhenschlag) |
Vorteil:
Eine breite Messspur mit integrierender Wirkung ist eine Vorfilterung
des Signals. Feine Oberflächenstrukturen wie Schriftzeichen und Austriebe
werden so bereits im Originalsignal unterdrückt. Eine einfache digitale
Nachbearbeitung des Signals führt zu guten Messergebnissen.
Nachteil:
Feine Oberflächenstrukturen werden nicht erfasst. |
Vorteil:
Feine Oberflächenstrukturen werden erfasst. So wird zum Beispiel die
Schrifthöhe oder die Profiltiefe erkannt.
Nachteil:
Das Originalsignal hat viele Störinformationen von feinen
Oberflächenstrukturen und muss mit aufwendigen digitalen Filtern
nachbearbeitet werden. Jede Reifentype muss individuell angepasst werden. |
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Beulen und Einschnürungen an Reifenseitenwänden |
Vorteil:
Die flächigen Erhebungen (Beulen) können durch das flächige
Messprinzip deutlich von anderen Erhebungen an der Reifenseitenwand vom
Sensor unterschieden werden. Die Auslegung der Messfläche des Sensors ist
auf eine typischen Beule hin optimiert. Gute Ergebnisse bei der
Standard-Beulenmessung. Kombiniert mit der Messung der Beulendynamik
ergeben sich hervorragende Ergebnisse.
Nachteil:
Große Schriften und Austriebe können im Messsignal u. U. nicht
ausreichend unterdrückt werden. |
Vorteil:
- / -
Nachteil:
Bereits im unbearbeiteten Signal sind Beulen, Schriftzeichen und
Austriebe in ungünstigen Fällen nicht von einander zu unterscheiden.
D.h., dass auch eine Nachbearbeitung der Signale nicht zu einer sicheren
Unterscheidung führen kann. Beulen können nur in einer „freien“
Messspur (ohne Schriftzeichen, Entlüftungsrillen ...) erfasst werden.
Wenn die Beule in der Messspur nicht ausgeprägt ist, wird sie nicht
erkannt. |
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Messbereich |
3 – 14 mm
Vorteil:
Durch enge Positionierung der Sensoren am Reifen besteht ein geringer
Platzbedarf für die Messeinrichtung.
Nachteil:
Durch schlecht zentrierte Reifen können Kollisionen mit den Sensoren
auftreten. |
40 – 60 mm
Vorteil:
Durch den großen Messabstand sind Kollisionen mit Reifen
unwahrscheinlich.
Nachteil:
Durch die entfernte Positionierung der Sensoren am Reifen besteht ein
größerer Platzbedarf für die Messeinrichtung. Es ist eine geeignete
Schutzmaßnahme für die Laserklasse 3A notwendig. |
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Genauigkeit |
Ausgabe des Messwertes: 1/100mmTypische Standardabweichung bei
Wiederholmessungen an Reifen: 0,03mm |
Ausgabe des Messwertes: 1/100mm
Typische Standardabweichung bei Wiederholmessungen an Reifen: 0,03mm |
Fazit:
Beide Messverfahren haben ihre speziellen Vorteile, die an die Messaufgabe angepasst sein sollten. Beide Messverfahren sind in RFP-5 Systemen einsetzbar und auch nachträglich austauschbar.
Hinweis:
Kapazitive Sensoren haben sich in der Industrie durch Messgenauigkeit und Robustheit sehr bewährt. In jüngster Zeit wurden Reifen mit hohem SILICA-Anteil in der Laufflächenmischung entwickelt. Die niedrige Dielektrizität dieser Gummimischungen können weiterhin gut mit kapazitiven Sensoren gemessen werden. Wir kennen jedoch einen Reifenhersteller, die einen Reifen haben, der an der Stossstelle des Laufflächenstreifens eine höhere Dielektrizität aufweist als im übrigen Bereich (Kleber mit höherer Dielektrizität?). Diese Reifen sind für die Messung der Lauffläche mit kapazitiven Sensoren nur eingeschränkt geeignet. Wir empfehlen daher besonders Firmen, die Reifen verschiedener Hersteller zu prüfen haben, Lasersensoren für Runout-Messungen zu verwenden. Reifenhersteller selbst sollten prüfen, ob oben beschriebenes Problem auch bei ihnen auftreten kann.